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24. Juni 2010

1000. Forschungsstipendium geht nach München

Wissenschaftsstandort „München“ in Europa gestärkt

24. Juni 2010 - "Als ehemalige LMU-Studentin freue ich mich besonders, dass mit dem eintausendsten Stipendium die Leistungen von Prof. Dr. Erika Mutius, einer Kinderärztin und Epidemiologin an der hiesigen Dr. von Haunerschen Kinderklinik gewürdigt werden“, so die FDP-Europaabgeordnete Nadja Hirsch, die sich im Bildungsausschuss insbesondere mit Fragen der Forschung an Hochschulen beschäftigt.

„Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, müssen wir unsere Talente besser fördern und neue Talente in die EU locken. Das Stipendienprogramm des Europäischen Forschungsrates für Pionierforschung ist eine exzellente Initiative, um sowohl europäische als auch nicht-europäische Forscher, die bei uns bleiben wollen, zu fördern“ erläutert die bildungspolitische Sprecherin der FDP im EP.

"Um uns gegen die USA, Japan und zunehmend auch China zu behaupten, reichen einzelne Leuchtturmprojekte aber nicht. Die EU muss in einem gemeinsamen Kraftakt neben einer besseren Vernetzung der Forschung die Investitionen in die Forschung anheben und das Forschungsumfeld allgemein verbessern. Sonst werden uns die besten Wissenschaftler in andere Länder abwandern."

Der 2007 gegründete Europäische Forschungsrat hat zum Ziel, die Pionierforschung in Europa zu fördern, indem er die Mobilität von Forschern, die Zusammenarbeit von Unternehmen sowie die Koordination zwischen den EU-Mitgliedstaaten fördert. Dazu stehen ihm unter dem 7. Forschungsrahmenprogramm im Zeitraum 2007-2013 EUR 7,5 Milliarden zur Verfügung. Dadurch werden sowohl Nachwuchsforscher als auch etablierte Forscher unterstützt, bei deren Auswahl es ausschließlich um die besten Ideen geht -  thematische Vorgaben gibt es nicht. Das 1000. Stipendium erhält die LMU-Medizinerin Mutius für weitergehende Forschungen im Bereich der Asthma- und Allergieprävention. Aus den Reihen der LMU kam auch schon der erste Generalsekretär des Forschungsrates, Prof. Winnacker.


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