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26. Mai 2012

„Wie München Wissen schafft“ Zukunftsdebatte über den Wissenschaftsstandort

   


„Wie München Wissen schafft“ – unter diesem Motto diskutierten am vergangenen Dienstag der Medizin-Nobelpreisträger Bert Sakmann und Bayerns liberaler Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch über den Wissenschaftsstandort München. Sakmann betonte Münchens Spitzenstellung, mahnte aber auch, diese zu verteidigen.


Der Wissenschaftler, der derzeit für die Max-Planck-Gesellschaft in Florida tätig ist, lobte München für die hervorragenden Bedingungen, die die bayerische Landeshauptstadt biete. Nicht umsonst kämen immer mehr Spitzenforscher aus aller Welt, insbesondere aus den aufstrebenden asiatischen Ländern, nach München. „Die kommen alle nicht nur wegen des guten Bieres“, versicherte Sakmann Heubisch und den rund 50 Gästen, die auf Einladung der FDP München-Nord ins Hotel Cristal in der Schwanthalerstraße gekommen waren. Ausschlaggebend sei vielmehr die Vielfalt der Möglichkeiten, die München auch dank der hervorragenden Vernetzung zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen biete. Für die Zukunft gab der Nobelpreisträger der Politik vor allem eins mit auf den Weg: Die Freiheit von Hochschulen und Forschung in Bayern zu erhalten. „Dafür“, versicherte Heubisch, „stehe ich als liberaler Wissenschaftsminister und dafür steht die bayerische FDP.“


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