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Aktuelle liberale Nachrichten der FDP München

Ex-Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement: „Wir brauchen eine starke FDP“

Rund 200 Gäste beim Frühschoppen der FDP auf dem Haderner Dorffest. „Die geplante Orgie an Steuer- und Abgabenerhöhungen ist in dieser Form einmalig in der Geschichte deutscher demokratischer Parteien“, übte der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement heftige Kritik an Rot-Grün beim Politischen Frühschoppen der FDP München auf dem Haderner Dorffest am Sonntag. 

   

 

 

Vor rund 200 Gästen geißelte das ehemalige SPD-Mitglied Wolfgang Clement vor allem die Grünen und deren Spitzenkandidaten Jürgen Trittin: „An der Spitze der Staatsverherrlicher stehen die Grünen. Wenn behauptet wird, die Grünen sind die Liberalen von heute, dann ist das eine Zumutung für Menschen mit politischem Verstand.“  Ein starker Staat sei notwendig, nicht aber ein allgegenwärtiger Staat, der alles ordnet und überreguliert, sich in alles einmischt und für alles zuständig ist, so Clement weiter.  „Wer die Bürger bevormunden will, der beschneidet ihre Eigenverantwortung. Deshalb brauchen wir eine Partei, die diesen Prozess stoppt. Wir brauchen eine starke FDP als einzig wirklich liberale Kraft in Bayern und in Deutschland. Wir wollen doch in einem Staat leben, in dem es nur einen einzigen Souverän gibt, und das ist der Bürger.“ 

   

 

Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch, MdL hob die rasante Entwicklung des High-Tech-Campus Großhadern zu einem international anerkannten Wissenschafts- und Forschungszentrum mit 10.000 Arbeitsplätzen hervor. Seitdem die FDP in Bayern mitregiert, wurden in den Wissenschaftsstandort Großhadern weit über 460 Millionen Euro investiert. „Das ist Zukunftspolitik – das hätte es mit einer rot-grünen Staatsregierung nicht gegeben“, sagte Heubisch. „Die Bayern wollen keine Alleinregierung mehr. Absolute Mehrheiten sind teuer, das hat das Landesbankdebakel gezeigt.“ 

   

 

Daniel Föst, Vorsitzender der FDP München und Landtagskandidat: „Lasst euch von den Grünen nicht blenden, wie weltfremd muss man sein, um zu glauben, dass man mit einem Einkommen von 60.000 Euro schon zu den Spitzenverdienern gehört.“ Der Steuererhöhungsfetisch der Grünen sei wachstums-, wohlstands- und leistungsfeindlich.

 

Die Landtagskandidatin und Ex-Tourismusdirektorin der Stadt München, Gabriele Weishäupl, selbst Mutter, freute sich, am Muttertag auf dem Haderner Dorffest zu sein und nahm dies auch zum Anlass, Forderungen der CSU zu kritisieren: „Wir brauchen keine Frauenquote, die die Personalpolitik der Unternehmen in die Zange nimmt. Wir brauchen freie Unternehmen und mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten für die jungen Mütter, damit sie Familie und Beruf vereinbaren können.“ Darüber hinaus zweifelte Weishäupl an, dass eine Quote bei der Besetzung von Aufsichtsräten einen Effekt für den Großteil der Frauen im Arbeitsleben habe.

 

Das schreibt die Presse über den liberalen Frühschoppen auf dem Haderner Dorffest:
Münchner Wochenanzeiger
European News Agency



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