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22. Juni 2012

Neue Müllbehälter – ein Schildbürgerstreich?

PRESSESERVICE DER FDP-STADTRTSFRAKTION

Dr. Michael Mattar, Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion: „Der Austausch der Müllbehälter in München entwickelt sich zum Schildbürgerstreich. Sicher ist es richtig, die schweren Metallbehälter durch Kunststoffbehälter zu ersetzen. Es kann aber doch nicht wahr sein, dass durch diese neuen Behälter den Hausgemeinschaften und damit den Mietern zusätzliche Kosten entstehen.

Wie wir von mehreren Hausverwaltungen erfahren haben, sollen die großen Müllbehälter aus Metall durch Müllbehälter aus Kunststoff ersetzt werden. Bei gleichem Fassungsvermögen sollen die neuen Müllbehälter aus Kunststoff in ihrer äußeren Dimension größer sein.
Dies führt dazu, dass bestehende Müllhäuschen diese neuen Kunststoffbehälter nicht mehr aufnehmen können. Den Hausgemeinschaften entstehen durch Umgestaltung oder Neubau der Müllhäuschen erhebliche Kosten.

In einer Schriftlichen Anfrage bittet die FDP-Stadtratsfraktion den  Oberbürgermeister um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Trifft es zu, dass der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) neue Müllbehälter angeschafft hat bzw. anschaffen wird?
  2. Trifft es zu, dass die neuen Müllbehälter aus Kunststoff in ihrer äußeren Dimension größer, insbesondere höher sind als die alten Müllbehälter aus Metall?
  3. Wenn ja, warum hat man nicht auf den Hersteller eingewirkt, in der Dimension völlig identische Müllbehälter zu erstellen?
  4. Besteht die Möglichkeit, die alten Müllbehälter bis auf weiteres dort zu nutzen, wo es Probleme mit der Unterbringung in den bestehenden Müllhäuschen gibt?
  5. Gedenkt der Abfallwirtschaftsbetrieb München sich an den Umbaukosten seiner Kunden zu beteiligen?
„Das Abfallwirtschaftsamt ist gefordert, eine bürgerfreundliche Lösung zu finden“, so Mattar.


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