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PRESSESERVICE DER FDP-STADTRTSFRAKTION
Dr. Michael Mattar, Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion: „München muss in die Verringerung der Luftverschmutzung investieren. Die bestehenden Tunnel haben nur Lüftungsanlagen, die die Emissionen weiter verteilen. Eine Filteranlage könnte aber den überwiegenden Teil der Schadstoffe mindern.
In der Vorlage zur möglichen Einhausung der A 96 führt die Verwaltung aus, dass Einhausungen und Tunnelbauten lediglich Schadstoffe umverteilen. Hierdurch würde nur die lokale Luftschadstoffbelastung reduziert. Im Fall der Machbarkeitsstudie für den B 29 Schwäbisch Gemünd-Tunnel wurden auch Abluftfiltersysteme untersucht. Hierbei sollen sich enorme Minderungen von Schadstoffen gegenüber einer herkömmlichen Lüftungsanlage ergeben. Der Feinstaub (PM2,5) soll um 99,9 Prozent, die Stickoxide (NOx) um 97 Prozent reduziert werden können. Auch die CO-Emission wird um 79 Prozent gemindert wie auch der Energieverbrauch und zudem sollen die Betriebskosten deutlich günstiger sein.“
Die FDP-Stadtratsfraktion stellt daher folgenden Antrag:
Die Verwaltung berichtet dem Stadtrat über die Möglichkeiten, Abluftfilter zur Reinigung der Tunnelabluft von Feinstaub und Stickoxiden zu verwenden. Hierbei soll sowohl auf eine mögliche Nachrüstung bestehender Straßentunnel eingegangen werden, wie auf den Einbau von Filteranlagen bei Neubauten und ganz konkret bei dem im Bau befindlichen Tunnel am Luise-Kiesselbach-Platz.
„Angesichts der immer noch viel zu hohen Feinstaub- und NOx-Belastung in München, sind innovative technische Lösungen, die nachhaltig eine Schadstoffminderung erzielen, dringend geboten und wichtiger als eine so gut wie nichts bringende Verschärfung der Umweltzone“, so Mattar.