23. Juli 2012
FDP fordert Klarheit über die finanziellen Auswirkungen der GEMA-Gebührenerhöhung auf Münchner Veranstaltungen
PRESSESERVICE DER FDP-STADTRTSFRAKTION
Dr. Michael Mattar, Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion: „Stadtteil-, Bürgerfeste, innerstädtische Veranstaltungen sind von Gebührenerhöhungen durch die GEMA direkt betroffen.
Ab 2013 sollen sich laut GEMA die Gebühren erhöhen, wenn die musikalischen Darbietungen länger als fünf Stunden dauern. Grundlage der GEMA-Gebühren-Berechnung war bis 2011 der tatsächlich beschallte Raum (Nettofläche). Ab 2011 gilt die Bruttofläche in der gesamten Ausdehnung der Veranstaltung als Berechnungsgrundlage.
Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd) macht darauf aufmerksam, dass Reformen der GEMA große finanzielle Auswirkungen auf Organisatoren und Ausrichter von Veranstaltungen haben. (vgl. bcsd 12.07.2012)."
Die FDP-Stadtratsfraktion stellt daher folgenden Antrag:
Dem Stadtrat wird berichtet, welche finanziellen Auswirkung die für 2013 geplante Reform der GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) auf Veranstaltungen in München, insbesondere auf Open Air Veranstaltungen, Bürger- und Straßenfeste etc. hat und welche Maßnahmen getroffen werden, um diesen Auswirkungen entgegenzuwirken.
Die Landeshauptstadt München soll umgehend darstellen, welche Maßnahmen getroffen werden, um den negativen Auswirkungen der GEMA-Gebührenerhöhung uf Stadtteil- und Bürgerfeste etc. entgegenzuwirken.
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